StärkenBlog#7: | Die meisten Leadership-Programme stellen die falschen Fragen
Klarheit und Lebendigkeit ermöglichen
Als der schwer erkrankte Guido Westerwelle in einem Interview sagte:
Ich habe nicht nur gelernt, wie man ein Leben gestaltet, sondern es als ein geschenktes annimmt,
verdichtete er zwei Fragen, die für Führung – und für das Leben selbst – zentral sind.
Die erste Frage lautet:
Wie gestalten wir unser Leben bewusst?
Viele Führungskräfte denken dabei zuerst an Entscheidungen, Strategien und Verantwortung im Unternehmen. Doch Führung beginnt früher – bei meiner Verantwortung gegenüber mir selbst und meiner inneren Führung.
Wie gestalten wir unser eigenes Leben?
Wie entdecken und leben wir unsere tief verankerten Wünsche?
Was ist uns wirklich wichtig?
Wie akzeptieren wir Grenzen und schenken uns damit Energien?
Und wie fangen wir an, uns dafür bewusst als Meister, Meisterin unseres Lebens zu öffnen und das trotz permanenter Zeitnot?
Das Leben gestalten bedeutet mehr als Berufliches gestalten.
Es bedeutet, uns für das Leben selbst kontemplativ und bewusst zu öffnen.
Denn das Leben, das wir bewusst für uns selbst gestalten, wird zur Quelle für das, was wir in unsere Organisation tragen:
Klarheit, Präsenz, Mut und Menschlichkeit.
Die zweite Frage ist subtiler:
Wie gelingt es uns, unser Leben auch dann als Geschenk wahrzunehmen, wenn der Alltag dicht wird und Verantwortung schwer wiegt?
Gerade hier beginnt eine andere Qualität von Führung.
Eine Führung, die nicht Leistung „organisiert“, sondern Lebendigkeit ermöglicht – bei sich selbst und bei anderen.
In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte dabei, genau diesen Raum wieder zu öffnen: für Klarheit, innere Balance und eine Form von Wirksamkeit, die Menschen stärkt statt erschöpft.
Neugierig, es auszuprobieren? Ich lade Sie zu einem kleinen Perspektivenwechsel ein
Nehmen Sie sich eine drei Minuten Auszeit.
Öffnen Sie Ihren Blick auf das, was Sie persönlich heute berührte.
Was hat dabei in Ihnen eine „Spur“ hinterlassen?
Und was haben Sie sich damit geschenkt … ohne dass Sie selbst etwas aktiv dazu betrugen …
Vielleicht ein Gespräch.
Ein Gedanke.
Ein Moment von Vertrauen.
Mit diesen Fragen verändern Sie den Blick auf Ihr geschenktes Leben.
Und genau darin beginnt eine Führung zu sich selbst, die nicht nur Ergebnisse schafft – sondern Sinn.
Daraus entsteht ein Schöpfen von Führen, das auch andere für den Sinn im Tun öffnet.
Wenn Sie diese Haltung vertiefen möchten, begleite ich Sie gern dabei.
Denn erfülltes Leben und wirksame Führung schließen sich nicht aus – im Gegenteil: Sie beflügeln sich gegenseitig.
Sie entstehen aus derselben Quelle.
Einen herzlichen Gruß und ich freue mich auf Sie
Dr. Claudia Härtl-Kasulke
0172-6048060


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